FDP-Fraktion kritisiert Tegeler Busspur

02.11.2020

FDP-Fraktion kritisiert Tegeler Busspur

Die Anordnung der neuen Busspur in der Tegeler Karolinenstraße wird von der FDP-Fraktion in der BVV Reinickendorf kritisiert. Mit der BVG steht die Fraktion bereits im Austausch. David Jahn, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, dazu: „Grundsätzlich begrüßen wir eine Busspur in der Karolinenstraße, damit die vielen Buslinien aus dem Norden Reinickendorfs zügig den U-Bahnhof Alt-Tegel erreichen können. Doch in der jetzigen Anordnung droht Tegel ein neuer Unfallschwerpunkt. Die neue Busspur darf nicht auf Kosten der beiden Fahrspuren angelegt werden.“

Die FDP setzt sich für eine Änderung der Busspur ein und hat darum bereits Kontakt mit der BVG aufgenommen. Jahn erklärt: „Mein Vorschlag: Die wenigen Kurzzeitparkplätze auf der Karolinenstraße aufheben und dafür die Busspur auf die rechte Spur verlegen. So bleiben beide Fahrspuren geöffnet und der Stau wird kürzer, insbesondere in den Morgenstunden. Diesen Vorschlag habe ich bereits an den Vertreter der BVG gesendet. Diese wird den Vorschlag nun prüfen. Die FDP behält sich vor, einen Antrag in die BVV einzubringen.“

Grundsätzlich setzt sich die FDP-Fraktion für den Ausbau von Park&Ride sowie des ÖPNV ein. Jahn abschließend: „Vor allem im Brandenburger Umland, aber auch in den äußeren Regionen Reinickendorfs brauchen wir P+R-Flächen, damit der Durchgangsverkehr in Tegel nachhaltig reduziert wird. Dazu gehört auch ein 10-Minuten-Takt der S25 und der S1 bis nach Oranienburg und Hennigsdorf.“