Reinickendorf darf kein Schlusslicht bei Investitionen in Radwege sein

23.03.2020

Reinickendorf darf kein Schlusslicht bei Investitionen in Radwege sein

Laut eines Berichts in der Berliner Morgenpost vom 16.03.20 ist Reinickendorf Schlusslicht bei den Investitionen in die Radwegeinfrastruktur. Das nimmt die FDP-Fraktion in der BVV so nicht einfach hin. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion David Jahn fordert das Bezirksamt auf, mehr für die Fahrradinfrastruktur im Bezirk zu tun.

„Reinickendorf hat in den vergangenen drei Jahren durchweg die geringsten Investitionen in die Radinfrastruktur aller Berliner Bezirke. Im vergangenen Jahr waren es lediglich 3.700€. Ausreden wie Personalmangel und Vorgaben der Senatsverwaltung lassen wir an dieser Stelle nicht gelten. Offensichtlich schaffen es alle anderen Bezirke besser als Reinickendorf“, so der Bezirksverordnete Jahn.

Jahn weiter: "Reinickendorf darf nicht länger Schlusslicht beim Radverkehr in ganz Berlin sein. Mittel für die Radinfrastruktur dürfen nicht länger in die Asphaltierung von Straßen fließen, sondern sie müssen explizit den Radfahrenden zu Gute kommen. Darum drängen wir auf eine zügige Umsetzung des Radverkehrsnetzes. Außerdem braucht es breite Radwege durch den gesamten Bezirk. Radschnellwege und eine Bike&Ride-Infrastruktur vereinfachen außerdem das Pendeln mit dem Fahrrad."

„Die aktuelle Baumaßnahme zwischen Alt-Reinickendorf und Flottenstraße in Reinickendorf-Ost, kann nicht alles sein, was im Bezirk in Bezug auf Radverkehrsinfrastruktur in Reinickendorf passiert“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende Mieke Senftleben.